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Die Projektgovernance

Die Projekt-Governance

Hier finden Sie unseren vollständigen Artikel über Projekt-Governance, von der genauen Definition über verschiedene Beispiele bis hin zu einem Leitfaden für die konkrete Umsetzung.

Inhaltsverzeichnis

Die „Projektgovernance“ oder „Project Governance“ materialisiert sich in dem Wunsch, ein eigenes Organisationsmodell für sein Unternehmen zu entfalten. Denken Sie an das Ruder eines Schiffes, mit dem man entscheidet, welche Richtung man einschlagen soll: Genau das ist Projektgovernance oder die Kunst des Entscheidens, des Lenkens.

Wir werden Ihnen in diesem umfassenden Artikel alles über Projektgovernance erklären: Definition, Beispiele, Methodik, Tools… Sie werden alle Details kennenlernen und die Projektgovernance in Ihrem eigenen Unternehmen einführen können!

Projektgovernance: die ausführliche Definition

Der Begriff Projekgovernance beinhaltetdie Art und Weise, wie eine Gesellschaft gemanagt und intern organisiert wird. . Sie ermöglichtdie Rollen und Verantwortlichkeiten aller Beteiligten zu identifizieren und verweist auf die Projektsteuerung in einer bestimmten Struktur. Innerhalb eines Unternehmens gibt es:

  • eine Politik
  • Prozesse
  • Regelungen
  • die Aufgaben der einzelnen Mitarbeitenden
  • die Rollen und Verantwortlichkeiten, die jedem Mitarbeitenden zugewiesen werden.
La gouvernance c'est quoi ?

Warum sollte man in seinem Unternehmen oder seiner Organisation eine Projektgovernance einführen?

Bei der Projektgovernance geht es darum, einen Rahmen und Regeln für die Arbeitsweise festzulegen, die für eine interne Organisation typisch sind. Sie muss mit der Gesamtstrategie des Unternehmens übereinstimmen und den gemeinsamen Interessen dienen.

In einem Governance-Kontext werden die Beteiligten dazu angehalten, einfache, verständliche und für das Kollektiv leicht umsetzbare Prozesse zu befolgen und anzuwenden. Infolgedessen konzentriert sich jeder Akteur wieder auf das Erreichen der gewünschten Ergebnisse, ohne übermäßigen Aufwand zu betreiben.

Die Herausforderungen sind also vielfältig:

  • Risiken und Bedrohungen begrenzen, die zu mit Fehlfunktionen innerhalb der Organisation verbundenen Kosten oder Verlusten führen können
  • Verbesserung der Kommunikation und Verbreitung von Informationen
  • Förderung der Akzeptanz jedes Einzelnen
  • Erleichterung der Entscheidungsfindung.

Setzen wir unsere begriffliche Klärung fort, indem wir auf den Unterschied zwischen Projektleitung und Projektgovernance eingehen, die oft miteinander verwechselt werden.

Projektgovernance vs Projektleitung: die kleinen Unterschiede

Während Projektgovernance eine Management- und Organisationsform bezeichnet,also eine Art der strategischen Steuerung, die für ein bestimmtes Unternehmen typisch ist, bezeichnet Projektmanagement die Gesamtheit der Techniken, Methoden und Werkzeuge die es ermöglichen, ein Projekt zu verwalten und die gesetzten Ziele zu erreichen.

Projektgovernance Projektmanagement
Eine strategische Steuerung Techniken, Methoden, Werkzeuge
Vom Kollektiv bestimmt Von einem oder mehreren Projektleitern festgelegt
Lenkt Überwacht

Abgesehen davon dient das Projektmanagement der Projektgovernance,da sie ist auf die konkrete Umsetzung der Ergebnisse und die Erreichung der erwarteten Ergebnisse ausgerichtet ist. Es konzentriert sich auf die konkrete Durchführung von Aktivitäten und Aufgaben innerhalb eines übergeordneten Rahmens: der Projektgovernance. Gemeinsam tragen beide dazu bei, den Erfolg des Projekts zu sichern.

Sehen wir uns nun die verschiedenen Ausschüsse an, aus denen sich die Projektgovernance zusammensetzt.

Beispielmodell für eine Projektgovernance

Die Einführung einer Projektgovernance setzt voraus, dass Sie sich vier wesentliche Fragen stellen:

Frage Bedeutung
Wer ist beteiligt? Es geht darum, alle am Projekt beteiligten Parteien zu identifizieren, seien es interne oder externe.
Welche Unternehmensrichtlinien gelten für diese Stakeholder? Die Unternehmenspolitik zu identifizieren bedeutet, geeignete Dokumente zu verwenden, z. B. Projektchartas, Memos…
Wann und wie kommunizieren Sie mit den einzelnen Akteuren in dem Projekt? Jetzt ist es an der Zeit, über einen Kommunikationsplan nachzudenken.

So kommt man zu einem ähnlichen Modell wie dem, das Sie im folgenden Video sehen. Es ist natürlich nur ein Beispiel, das Sie an Ihre spezielle Situation anpassen müssen.

Quelle: Blog Projektmanagement, Video „How to make a project governance scheme (with Template)“.

Abgesehen von diesen theoretischen Überlegungen ist es nun an der Zeit, einen Blick auf die konkreten Ergebnisse zu werfen, die die Projektgovernance bringt.

Beispiele für Ergebnisse, die durch Projektgovernance erzielt wurden

Hier einige Beispiele für Ergebnisse, die durch eine gute Projektgovernance erzielt wurden:

  • Einhaltung von Fristen und Budgets, indem sie den Projektfortschritt überwachen und sicherstellen, dass die Fristen und die zugewiesenen Ressourcen eingehalten werden. Dies trägt dazu bei, Verzögerungen und Budgetüberschreitungen zu vermeiden.
  • Bessere Koordination und Zusammenarbeit zwischen Teammitgliedern und Interessengruppen.Dies führt letztendlich zu einer höheren Zufriedenheit des Teams.
  • Informierte Entscheidungsfindung : Die Entscheidungsfindungsmechanismen sind klar definiert und beziehen die richtigen Personen zum richtigen Zeitpunkt mit ein.
  • Risikomanagement : Der systematische Ansatz des Risikomanagements ermöglicht es, potenzielle Risiken während des gesamten Projekts zu identifizieren, zu bewerten und zu verwalten.
  • Transparenz und Verantwortlichkeit : Die Weitergabe relevanter Informationen gegenüber allen Beteiligten. Sie betont auch die Verantwortlichkeit, indem sie die Rollen und Verantwortlichkeiten jedes/jeder Einzelnen festlegt.

Natürlich soll diese Governance zuverlässig und dauerhaft sein, was wir noch näher erläutern werden.

Wie etabliert man eine zuverlässige und nachhaltige Governance?

Austausch, Zustimmung und Teamgeist sind die wichtigsten Grundlagen für eine langfristige und gute Zusammenarbeit. Die Wahl einer Managementmethode, die auf alle Ebenen der Organisation anwendbar ist, wird sich auf die Gründlichkeit der Arbeit auswirken. Die Mitglieder der Organisation identifizieren sich mit dieser Methodik, insbesondere durch ihre Einbeziehung und ihren Beitrag zu den festgelegten Verpflichtungen. Die Methodik wird innerhalb eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses entwickelt, sie passt sich an die beruflichen Aktivitäten der Organisation an und hat ihren Ursprung in den Teams, die sie definieren und täglich anwenden.

Das Ergebnis zeichnet sich zum einen durch die aktive Teilnahme unabhängig von der Rolle in der Organisation aus, zum anderen durch den Ehrgeiz, mit den Erfolgen, die durch die Anwendung dieser Methode erzielt werden, größere Ziele zu erreichen.

Was bedeutet das konkret?

Eine Einheit sollte sich um ihre Methodik herum strukturieren, indemfolgende Punkte etabliert werden:

  • Kommunikationsprozesse mit dem Ziel, einen guten Austausch zwischen den verschiedenen Abteilungen zu fördern und die Rückverfolgbarkeit der Informationen zu gewährleisten. Ein klar definierter Kommunikationskanal für jede Aktivität verhindert, dass man sich bei der Erfassung verzettelt, und ermöglicht vor allem die Rationalisierung der Daten auf einer gemeinsamen Grundlage. Ziel ist es, innerhalb der Einheit transparent zu arbeiten und sicherzustellen, dass alle Beteiligten auf demselben Informationsstand sind, was wiederum dazu führt, dass sie mehr Autonomie erhalten.
  • Steuerungsinstanzen durch eine Komitologie, um Informationen zu organisieren, die für die Einheit einen hohen Mehrwert darstellen. Denn durch eine Berichterstattung bietet eine Reihe von Maßnahmen die Möglichkeit, dass die Mitglieder mit Entscheidungsbefugnis die strategischen Elemente abwägen und vor allem die richtigen Entscheidungen treffen. Dazu gehört es, regelmäßig eine Bilanz der abgeschlossenen Aktivitäten zu ziehen, Prognosen auf der Grundlage eines getakteten Zeitplans zu erstellen, über Verbesserungsmöglichkeiten nachzudenken und gleichzeitig mit den aufgetretenen Schwierigkeiten sowie potenziellen Risiken umzugehen.
  • Methoden zur umfassenden Überwachung der Aktivitäten in der Organisation um kollegiale Entscheidungen zu fördern. Die Einführung eines bereichsübergreifenden Managements unterstützt die Unternehmensstrategie durch eine genaue Definition der Rollen und Verantwortlichkeiten für jede einzelne Geschäftstätigkeit. Die Ergebnisse zeigen sich darin, dass die Herausforderungen verstanden wurden und die durchgeführten Arbeiten den Erwartungen des Managements entsprechen.
  • eine Reihe von effektiven, auf die Managementpraxis abgestimmten Werkzeugen. Die Sicherung von Geschäftsportfolios und die Kontrolle von Budgets sind eng mit der Effizienz der zur Verfügung gestellten technologischen Mittel verbunden. Das Vorschlagen von Dokumentvorlagen, das Erstellen von Entscheidungshilfen oder das Sammeln von Informationen sind Maßnahmen, die die Entwicklung, die Kreativität und die von den Beteiligten durchgeführte Produktion fördern und sie von bürokratischen Hürden befreien.

Kurz gesagt: die Governance muss von der Geschäftsleitung unterstützt werden, wird aber vor allem vom Kollektiv getragen, indem es sich verpflichtet, eine Leitlinie festzulegen.

Wie kann man eine effiziente Projektgovernance etablieren?

Comment instaure-t-on une gouvernance fiable et pérenne

Leitfaden für die Etablierung einer Projektgovernance

Machen Sie eine Bestandsaufnahme!

Lassen Sie uns eines deutlich sagen: Das Geheimnis des Erfolgs, wenn es denn eines gibt, besteht darin, schrittweise vorzugehen und nichts zu überstürzen. Wie wir bereits oben angedeutet haben:

Austausch, Akzeptanz und kritisches Denken sind die wichtigsten Grundlagen für eine gesunde langfristige Zusammenarbeit.

Deshalb ist diese Akzeptanz der Teams eine Vorbedingung, die vor der Einführung einer Projektgovernance erfüllt sein muss. Sobald sie sichergestellt ist ist, können Sie folgende Schritte in Angriff nehmen:

Dies ist eine Gelegenheit, um sich alle möglichen Fragen zu stellen. Wie sieht Ihre Unternehmenskultur aus? Wer macht was? Welche Instanzen und Verfahren haben Sie eingerichtet, funktionieren sie? Welche Tools verwenden Sie, sind sie effizient? Was sind Ihre Stärken, was Ihre Schwächen? Was wollen Sie behalten, warum? Und was möchten Sie unbedingt ändern? Hier ist eine Checkliste der Punkte, die Sie ansprechen sollten:

  • Teams: Funktionen, Rollen, Aufgaben
  • die Entscheidungsfindung
  • die Instanzen
  • die Verfahren
  • die Prozesse
  • die Werkzeuge
  • das Budget
  • die Kommunikation

Planen Sie mit einer Roadmap

Dieser Schritt steht in direktem Zusammenhang mit dem vorherigen: Wenn Sie eine Bestandsaufnahme Ihres Unternehmens machen, denken Sie auch über Ihre Ziele nach, darüber, was Sie verändern wollen. Beispielsweise führt die Frage nach den Werkzeugen zwangsläufig dazu, dass Sie festlegen, welche Art von Werkzeug Sie in Zukunft verwenden möchten. Stellen Sie Prognosen auf über:

  • das Budget
  • die benötigte Zeit
  • die einzuführenden Verfahren.

Denken Sie über Teambildung nach

Jeder Akteur innerhalb des Unternehmens muss geschult werden. Auf diesem Punkt bestehen wir!

Die zu integrierenden Werkzeuge

Werkzeuge sind kein Selbstzweck, sondern lediglich ein Mittel, um Ihre Arbeitsweise zu verbessern. Es ist durchaus möglich, dass die Werkzeuge, die Sie bisher verwendet haben, zufriedenstellend sind, aber die Art und Weise, wie sie genutzt werden, überdacht werden muss; oder umgekehrt, dass die Abläufe in Ihrem Unternehmen recht effizient sind, aber mit besseren Werkzeugen erleichtert werden sollten.

Guide de mise en place d'une gouvernance projet

Was sind die Kriterien für eine gute Governance?

Wie können Sie Ihre Projekte mit einer guten Governance zum Erfolg führen? Dazu können wir Ihnen vier wesentliche Kriterien nennen:

Zunächst einmal umfasst Governance die Frage nach derAkzeptanz im Team.. Wenn alle Beteiligten und nicht nur die Projektleiter/innen einbezogen werden, kann man das gewählte Modell mit der Realität vergleichen, individuelle Anforderungen berücksichtigen und sicherstellen, dass die Aufgaben, Rollen und Verantwortlichkeiten klar definiert sind.

Anschließend ist es wichtig, die Projektmanagement-Mrthode zu definieren, die am besten zu Ihrer Organisation und Ihren Teams passt. Diese Entscheidung muss unbedingt in der Gruppe getroffen werden.

Behalten Sie dann Folgendes im Hinterkopf:die Governance-Gremien (die Ausschüsse) sind keine leeren Hülsen, sondern Werkzeuge zur Entscheidungsfindung. Vielleicht brauchen Sie zwei Ausschüsse, vielleicht sechs, Sie müssen entscheiden, was für Ihre Organisation passend ist.

Schließlich benötigen Sie einumfassendes Berichtswesen, das mithilfe von Dashboards die projektbezogenen Informationen zusammenstellt und es ermöglicht, die Leitlinien zu extrahieren. Es dient als Grundlage für die Entscheidungsfindung.

Außerdem müssen Sie die Grenzen der Projektgovernance berücksichtigen.

Wo liegen die Grenzen der Projektgovernance?

Eher, als über die immanenten Grenzen der Governance selbst schlagen wir Ihnen vor, über die fünf häufigsten Fehler nachzudenken, die es zu vermeiden gilt:

Fehler Nummer 1: Unterschätzung des Faktors Mensch.

Wenn die Akteur/innen nicht ausreichend in die (internen oder externen) Governance-Prozesse einbezogen werden, wird ihre Wirksamkeit gemindert.

Fehler Nummer 2: Mangelnde personelle Vielfalt in den Ausschüssen und Sitzungen.

Die Konzentration der Entscheidungsbefugnisse in den Händen einiger weniger, die von Gremium zu Gremium immer dieselben sind, ist schädlich für die Governance. Fördern Sie daher die Vielfalt der Profile, des Geschlechts, des Alters und der beruflichen Hintergründe, damit die Gremien wirklich alle Ihre Teams repräsentieren.

Fehler Nummr 3: Übermäßige Komplexität und Schwerfälligkeit.

Eine zu komplexe Projektsteuerung kann zu schwerfälligen Verwaltungsabläufen und überlasteten Prozessen führen. Es kann dann auch schwerfallen, sich an Veränderungen und Unvorhergesehenes anzupassen.

Fehler Nummer 4: Eine Überladung mit Informationen.

Regelmäßige Kommunikation und Berichterstattung sind zwar ein Schlüssel zum Erfolg, können aber auch zu einer Informationsüberlastung der Beteiligten führen. Ein Übermaß an Berichten und Daten kann die relevanten Informationen verwässern und die Entscheidungsfindung erschweren.

Fehler Nummer 5: Werkzeuge nicht an den richtigen Stellen einsetzen.

Die Bedeutung von Werkzeugen zu unterschätzen oder sie im Gegenteil zu einem Selbstzweck zu machen, kann ein erhebliches Hindernis für eine fundierte Projektgovernance darstellen.

Diese Grenzen bzw. Risiken sollten Sie jedoch nicht davon abhalten, eine Projektgovernance einzuführen!

Ist die Projektgovernance mit der agilen Methode vereinbar?

Die Projektgovernance ist tatsächlich mit der agilen Methode vereinbar. Obwohl das eine und das andere auf den ersten Blick unterschiedlich erscheinen mag, lassen sie sich gut miteinander kombinieren.

Was ist die agile Methode?
Sie wurde im Gegensatz zu den sogenannten traditionellen oder Wasserfallmethoden entwickelt: Es geht darum, die Art und Weise, wie gearbeitet wird, zu überdenken. Denn die Wasserfallmethode beinhaltet eine Reihe von linearen Schritten, die befolgt werden müssen. Dieser methodische Rahmen erweist sich jedoch als starr, wenig geeignet für bestimmte Tätigkeitsbereiche wie die Softwareentwicklung und für die Kommunikation zwischen Teams und mit dem Kunden. Der agile Ansatz fördert die Zusammenarbeit zwischen multidisziplinären Teams und Kund/innen und legt den Schwerpunkt nicht mehr auf die Planung von Meilensteinen, sondern auf die Aufteilung des Projekts in unabhängige Lieferkomponenten, die ein ständiges Hin- und Herbewegen ermöglichen. Der agile Ansatz hat mehrere Methoden hervorgebracht, darunter Scrum, einer Methode, in der wir bei Qim info ausgebildet werden. Wenn die agile Methodik den Schwerpunkt auf Flexibilität, Zusammenarbeit und ständige Anpassung an Veränderungen legt, kann sie in einem agilen Projekt durchaus neben der Governance bestehen.

Denn die Projektgovernance in einem agilen Kontext kann so angepasst werden, dass sie die agilen Prinzipien unterstützt und gleichzeitig die Anforderungen des Unternehmens erfüllt. Sie sollten vor allem einige wenige Maßnahmen umsetzen:

  • Ein schlankerer Governance-Rahmen mit vereinfachten Prozessen und Dokumenten, um sich an die iterative und adaptive Natur des agilen Ansatzes anzupassen.
  • Klare Rollen und Verantwortlichkeiten: Obwohl sich agile Teams selbst organisieren, ist es wichtig, klare Rollen und Verantwortlichkeiten zu haben, um die Koordination und die Entscheidungsfindung zu erleichtern.
  • Adaptive Überwachung und Kontrolle mit anpassbaren Mechanismen, um sich an agilen Praktiken zu orientieren, wobei Rückschau und kontinuierliche Verbesserung gefördert werden.
  • Iteratives Risikomanagement: Agile Governance fördert einen iterativen Ansatz beim Risikomanagement, bei dem Risiken während des gesamten Projekts identifiziert und behandelt werden.

Ein flexibler und pragmatischer Ansatz ermöglicht es, agile Prinzipien mit Governance-Anforderungen zu kombinieren, um effektive Ergebnisse zu erzielen!

Entdecken Sie die Governance von IT-Projekten!

Nun, da Sie sich mit dem Thema Projektgovernance perfekt auskennen, wie wäre es, wenn Sie sich mit der IT-Governance befassen würden? In diesem Rahmen besteht das Ziel darin, die Informationstechnologie im Einklang mit den allgemeinen Zielen und der Strategie des Unternehmens weiter zu entwickeln. Sie umfasst die Prozesse, Strukturen, Richtlinien und Praktiken, die notwendig sind, um fundierte Entscheidungen zu treffen, Transparenz zu gewährleisten und den Wert von IT-Projekten innerhalb einer Organisation zu maximieren.

Einige wichtige Aspekte der IT-Governance:

  • Strategische Ausrichtung : IT-Projekte werden an der Gesamtstrategie der Organisation ausgerichtet.
  • Risikomanagement und Einhaltung von Vorschriften Risikomanagement: Spezifische Risikomanagementprozesse für IT-Projekte sind integriert, z. B. die Bewertung von Sicherheitsrisiken und Datenschutzrisiken und die Einhaltung von Vorschriften.
  • Verwaltung von Ressourcen und Budgets : Es werden Prozesse etabliert, um Ressourcen effizient zuzuweisen, Ausgaben zu überwachen und eine kosteneffiziente Verwaltung von IT-Projekten zu gewährleisten.

Bei Qim info stehen wir Ihnen für alle Fragen zur IT-Governance zur Verfügung! Wir messen ihr aufgrund ihrer Auswirkungen auf den Erfolg von Technologieinitiativen und die Kundenzufriedenheit große Bedeutung bei. Zusätzlich zu den oben genannten entscheidenden Aspekten möchten wir unseren Kunden versichern, dass wir völlig transparent arbeiten: Die Rollen und Zuständigkeiten aller Beteiligten sind klar definiert, wodurch sichergestellt wird, dass Entscheidungen auf der Grundlage von Informationen getroffen werden und die Ergebnisse den Beteiligten klar mitgeteilt werden.

Ebenso besteht unsere Aufgabe darin einen Mehrwert zu generieren für unsere Kunden und Akteure durch innovative und qualitativ hochwertige technologische Lösungen. Schließlich ist die kontinuierliche Verbesserung unser Hobby! Um mehr über unsere Dienstleistungen zu erfahren, laden wir Sie ein,unser Kompetenzentrum kennen zu lernen.

FAQ: Methoden und Werkzeuge, um bei der Projektgovernance voranzukommen

Je nach Art des Projekts wird die Projektgovernance von mehreren Ausschüssen gesteuert (man kann von einer Komitologie) sprechen. Nachstehend wrden fünf Beispiele dafür aufgeführt.

Der Strategieausschuss (COSTRA)

Ein effektives Projektmanagement bedeutet, einen Aktionsplan zu erstellen, der die Aktivitäten der Beteiligten koordiniert: Dies ist die Aufgabe des strategischen Projektausschusses, der die Aktionen aller Beteiligten prüft, genehmigt und synchronisiert. Er hat eine globale Perspektive.

Der Lenkungsausschuss (COPIL)

Sein Hauptziel ist es, Beratung anzubieten, um Projekte zeit- und budgetgerecht abzuliefern. Somit ist es das entscheidende Gremium, um die Kohärenz zwischen den zu treffenden Entscheidungen und den Projektherausforderungen zu gewährleisten.

Der Projektausschuss (COPROJ)

Der COPROJ konzentriert sich auf die Koordination und Begleitung der operativen Teams, um einen reibungslosen Ablauf des Projekts zu gewährleisten. Er wird hauptsächlich von den Projektleitern geleitet. Er ist für die Überwachung sowie für operative und funktionale Entscheidungen verantwortlich.

Der technische Ausschuss (COTECH)

Der COTECH konzentriert sich auf die technischen Punkte innerhalb des Projekts. Sein Hauptzweck ist es,anderen Instanzen zu helfen, damit sie sich nicht mit der technischen Dimension befassen müssen.. Er analysiert technische Risiken und spricht diese im COPROJ an.

Das Run-Komitee (CORUN)

Fast immer gibt es bei IT-Projekten ein CORUN, ein Komitee zur Überwachung der Wartungsaktivitäten. Es ist dafür verantwortlich, dass jede Projektversion gepflegt wird.

Im Folgenden wird auf die Sitzungen eingegangen, die manchmal mit den Ausschüssen kombiniert werden können.

Ähnlich wie bei den Ausschüssen stellen wir sie Ihnen hier nur zur Orientierung vor. Verfallen Sie nicht der Meetingitis! Jedes Treffen wird aus einem bestimmten Grund organisiert und entspricht einem bestimmten Bedürfnis. Hier einige Modelle:

Das Planungstreffen Es wird in der Regel ganz zu Beginn des Projekts organisiert, um Ziele, Leistungen, Fristen, Rollen und Verantwortlichkeiten festzulegen und den Gesamtprojektplan zu erstellen. Es bezieht häufig die Hauptbeteiligten des Projekts ein und kann als Ausgangspunkt für das weitere Management und die Koordination dienen.

Dann gibt es nochdas regelmäßige Nachbereitungstreffen, das, wie der Name schon sagt, in regelmäßigen Abständen abgehalten wird, um den Projektfortschritt zu überprüfen, Probleme zu besprechen, Entscheidungen zu treffen und die Pläne gegebenenfalls anzupassen.

Zweitens, das Treffen zur Projektüberprüfung Es findet in Schlüsselphasen des Projekts statt, z. B. am Ende einer wichtigen Phase oder bei der Lieferung eines wichtigen Produkts. Es ermöglicht es, das gesamte Projekt zu bewerten, die erzielten Ergebnisse zu analysieren, die Leistungen zu überprüfen und die gelernten Lektionen zu identifizieren.

Es gibt auch das Treffen zur ProblemlösungEs wird speziell organisiert, um kritische Probleme oder Hindernisse, die den Fortschritt des Projekts behindern, zu identifizieren und zu lösen.

Zum Schluss sei noch die berühmte Vorstellungsrunde erwähnt.Sie dient dazu, die Fortschritte, Ergebnisse oder Empfehlungen des Projekts einem bestimmten Publikum zu vermitteln. Sie beinhaltet oft die Präsentation von Berichten, Daten, Visualisierungen oder Dokumenten, um die relevanten Interessengruppen zu informieren und zu beeinflussen.

Es gibt viele Werkzeuge, die Sie einsetzen können, um die Governance zu erleichtern. Wir stellen Ihnen verschiedene Arten vor:

  1. Dashboards Diese klassischen, aber bewährten Instrumente haben sich bewährt;
  2. Berichterstattung Sie ermöglicht eine Bestandsaufnahme und somit Entscheidungen ;
  3. Das Governance-Modelle Es stellt die Kommunikationsflüsse und die globale Governance dar;
  4. Die RACI-Matrix (Responsible, Accountable, Consulted, Informed) ist ein Managementinstrument, das Aufgaben und Verantwortlichkeiten auf transparente Weise an jeden einzelnen verteilt. Die RACI-Matrix gibt Aufschluss darüber, wer die Teilnehmer und Akteure in dem Projekt sind und wie die einzelnen Personen in das Projekt eingreifen;

Die PPM-Software (Project Portfolio Management) erleichtert die Steuerung von Projekten Aufgabe für Aufgabe, unter Berücksichtigung von verfügbaren Ressourcen, Zeitplänen, Budgets, Terminen und Anforderungen. Sie erweist sich als besonders geeignet für die Steuerung von IT-Projekten. Zu nennen sind hier Project Monitor, Celoxis oder Sciforma.

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